Ausflug nach Fremantle

So, heute schreibe ich endlich mal wieder auf Deutsch. (Sorry guys but I promised my mum!). Gegen 10 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof und fuhr eine knappe halbe Stunde mit der S-Bahn in den Hafenort Fremantle.

Habe leider nur dieses Foto mit dem Handy gemacht. Wenn ich es mal geschafft habe, Bilder von der Kamera aufs Tablet zu ziehen, lade ich hier noch andere hoch. Auf Essensbilder verzichte ich (voerst) noch! 😉

Zuerst bummelte ich umher und entdeckte gegenüber der St. Patricks Kirche vor dem alten Gebäude der “Boys School” ein Klavier, auf dem Passanten spielen konnten. 🙂 Dann spazierte ich zum Fremantle Prison, (das übrigens Weltkulturerbe ist, um an die grausame Geschichte Australiens zu erinnern), um an einer sowohl sehr interessanten, als auch unterhaltsamen Führung teilzunehmen. Die Dame an der Kasse gab mir netterweise eine backpacker Ermäßigung und dachte, ich nehme sie auf den Arm, als ich auf ihre Frage, woher ich denn sei, mit Deutschland antwortete. Passenderweise erfuhr ich vorhin, dass ich unter den Hostelmitarbeitern als die Deutsche, die englisch klingt, bekannt bin. ? Auf dem Rundgang durchs Gefängnis erfuhr ich viel über die unfreiwillige Einwanderung britischer Sträflinge, die z.B aus Hunger nur ein Stück Brot gestohlen hatten und dann per Schiff ans andere Ende der Welt deportiert wurden. Der jüngste Gefangene war erst 8 Jahre alt! Die ersten Sträflinge mussten zuerst einmal ihr eigenes Gefängnis bauen, um dann unter furchtbaren Bedingungen darin zu leben. Auch viele Aborigines waren dort eingesperrt, bevor sie auf die vorgelagerte Insel Rottnest gebracht wurden. Uns wurde in allen Einzelheiten beschrieben, was beim Auspeitschen passiert und auch gezeigt, wo zum Tode verurteilte Häftlinge erhängt wurden. Bevor ich zum Hafen und zum Round House, dem ersten und sehr viel kleineren Gefängnis der Stadt, ging, legte ich einen Abstecher zum Fremantle Market ein. Mein Mittagessen bestand aus einem veganen Spinatwrap mit Chia und einer twisty potato (spiralforming geschnittene und um einen Schaschlikspiess geschlungene Kartoffel) mit Knoblauchsalz. Sehr extreme Gerichte, aber jedes auf seine Art superlecker! ? Vom vielen Herumgehen erschöpft, gönnte ich mir schließlich einen Espresso in einem netten Café mit Kunstgalerie, das auch kostenloses WiFi anbot. Gegen 17 Uhr war ich zurück in Perth und spazierte auf dem Rückweg zum Hostel noch über das Gelände des Cultural Centre. Dort gibt es diese super Trinkwasserstation, an der man seine Flasche auffüllen kann. Leider bekomme ich das Bild nicht gedreht – sorry! 😉 Benny, kannst du da helfen…? Danke!

One comment

  1. Liebe Katrin,

    ich finde es auch super, wenn du auf deutsch schreibst ?.
    Weiterhin viel Spaß und viele schöne Erlebnisse.

    Grüße aus’m Ländle ?

    Dorothee

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